Publikationen

Monographien

Im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation bot das Amt als Äbtissin und Fürstin eines kaiserlich frei-weltlichen Damenstiftes hochadeligen Frauen eine der wenigen Möglichkeiten eigenständiger Herrschaftsausübung. Bisher galt die Institution Stift in der Frühen Neuzeit vor allem als Versorgungseinrichtung für adelige Töchter. Teresa Schröder-Stapper betrachtet hingegen die Äbtissinnen der Stifte Essen, Herford und Quedlinburg als politische Akterue und rekonstruiert deren Verflechtung in verwandtschaftliche lokalpolitische und reichsständische Beziehungsnetze. Sie zeigt die Auswirkungen des Nebeneinanders konkurrierender Rechte und Herrschaftsverständnisse auf die Stiftsherrschaften und die Langlebigkeit zunehmend dysfunktionaler Elemente des Alten Reiches am Beispiel der Damenstifte auf.

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Herausgeberschaften

zusammen mit Eva Lehner, Differenzen einschreiben (WerkstattGeschichte, Bd. 82), Bielefeld 2020.

zusammen mit Frank Rexroth, Experten, Wissen, Symbole. Performanz und Medialität vormoderner Wissenskulturen (Historische Zeitschrift. Beihefte. N.F. Bd. 71), Berlin 2018.

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Aufsätze / Artikel

Die geschriebene Stadt - Inschriften als Medien des Raum- und Zeitwissens, in: Zeitschrift für Historische Forchung (erscheint 2021).

Prinzessin, Äbtissin, Fürstin. Möglichkeiten und Grenzen frühneuzeitlicher Stiftsherrschaft, in: "Kleine Fürsten" im Alten Reich (Zeitschrift für Historische Forschung, Beihefte), hrsg. v. Oliver Auge / Michael Hecht (erscheint voraussichtlich 2021).

Mann oder Frau, ledig oder verheiratet, arm oder reich – Die „fragmentierte Stadt“ in urbanen Inschriften des 16./17. Jahrhunderts, in: Writting Difference (WerkstattGeschichte, Bd. 82), hrsg. v. Eva Lehner / Teresa Schröder-Stapper, Bielefeld 2020, S. 15-33.

Das Wort Gottes – Städtische Inschriften als Wissenspraxis im Zeitalter von Reformation und Konfessionalisierung, in: Über Grenzen hinweg – Inschriften als Zeugnissen kulturellen Austausch, hrsg. v. Helga Giersiepen, Wiesbaden 2020, S. 267-287.

Die geschriebene Stadt. Das Wissen städtischer Inschriften in der Frühen Neuzeit, in: Mitteilungen der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Neue Folge: Stadt und Hof 7 (2018), S. 125-138.

Schutz- oder Sturmherr? Das Verhältnis des Stiftes Essen zu Brandenburg-Preußen im 17. und 18. Jahrhundert, in: Fragen, Perspektiven und Aspekte der Erforschung mittelalterlicher Frauenstifte. Beiträge der Abschlusstagung des Essener Arbeitskreises für die Erforschung des Frauenstifts (Essener Forschungen zum Frauenstift, Bd. 15), hrsg. v. Klaus Gereon Beukers / Thomas Schilp, Essen 2018, S. 267-290.

zusammen mit Frank Rexroth, Woran man Experten erkennt. Einführende Überlegungen zur performativen Dimension von Sonderwissen während der Vormoderne, in: Experten, Wissen, Symbole. Performanz und Medialität vormoderner Wissenskulturen (Historische Zeitschrift. Beihefte. N.F., Bd. 71), hrsg. v. Frank Rexroth / Teresa Schröder-Stapper, Berlin 2018, S. 7-26.

Das Äbtissinnenamt in Herford, Quedlinburg und Essen - Verfassung und Handlungsfelder im 17./18. Jahrhundert, in: Weltliche Herrschaft in geistlicher Hand. Die Germania Sacra im 17. und 18. Jahrhundert (Studien zur Germania Sacra, N. F. Bd. 6), hrsg. v. Dietmar Schiersner / Hedwig Röckelein, Berlin/Boston 2018, S. 97-117.

Äbtissinnen und Stiftsdamen unterwegs. Die Reisen der Herforder Äbtissin Charlotte Sophie von Kurland (1651-1728), in: Prinzessinnen unterwegs. Reisen fürstlicher Frauen in der Frühen Neuzeit (Bibliothek Altes Reich, Bd. 22), hrsg. v. Annette C. Cremer / Annette Baumann / Eva Bender, Berlin/Boston 2018, S. 133-154.

Maria Aurora von Königsmarck als Pröpstin des Stiftes Quedlinburg oder Darf eine Maitresse Äbtissin werden?, in: Maria Aurora von Königsmarck. Ein adliges Frauenleben in Europa der Barockzeit, hrsg. v. Beate Fiedler, Köln/Weimar/Wien 2014, S. 263-283.

Fürstäbtissinnen im Alten Reich – Möglichkeiten und Grenzen politischen Handelns (Essen, Herford, Quedlinburg), in: Neue Räume – neue Strukturen. Barockisierung mittelalterlicher Frauenstifte (Essener Forschungen zum Frauenstift, Bd. 12), hrsg. v. Brigitta Falk, Klaus Gereon Beuckers, Essen 2014, S. 347-368.

Zwischen Chorgesang und Kartenspiel – Lebensführung und Herrschaftspraxis in Kloster und Stift, in: Zwischen Aufbruch und Ungewissheit. Klösterliche und weltliche Frauengemeinschaften in Zentraleuropa im „langen“ 18. Jahrhundert / Between Revival and Uncertainty. Monastic and Secular Female Communities in Central Europe in the Long Eighteenth Century, hrsg. v. Veronika Čapská, Ellinor Forster, Janine Christina Maegraith u. Christine Schneider, Opava 2012, S. 267-295.

Integration stiftischer Lebensweise in lutherische Glaubenspraxis. Das Beispiel der Andachtsschrift Anna Sophias von Hessen-Darmstadt, in: Katholisch, lutherisch, calvinistisch. Frauenkonvente im Zeitalter der Konfessionalisierung (Essener Forschungen zum Frauenstift, Bd. 8), hrsg. v. Ute Küppers-Braun u. Thomas Schilp, Essen 2010, S. 87-110.

…man muss sie versaufen oder Nonnen daraus machen Menner kriegen sie nit alle … Die Reichsstifte Herford und Quedlinburg im Kontext dynastischer Politik, in: Genealogisches Bewusstsein als Legitimation. Inter- und intragenerationelle Auseinandersetzungen sowie die Bedeutung von Verwandtschaft bei Amtswechseln (Bamberger Historische Studien, Bd. 4), hrsg. v. Hartwin Brandt, Katrin Köhler u. Ulrike Siewert, Bamberg 2009, S. 225-250.

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Volltext als pdf
Rezensionen in:

Zeitschrift für Historische Forschung, Historische Zeitschrift, HSozUKult, Sehepunkte

Sonstige Veröffentlichungen

Zwischen Reifrock und Zepter. Maria Kunigunde von Sachsen. Portrait, in: Damals 44 (2012), Heft 5, S. 58-63.

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© 2015 by Teresa Schröder-Stapper.